::  WOHLHAUSER, René

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Kontaktadresse:

René WOHLHAUSER
Schillerstrasse 5
CH - 4053 Basel

Telefon: 061 361 04 37
Fax-Nr.: 061 361 04 37
EMail: wohlhauser@freesurf.ch
Homepage: http://www.renewohlhauser.com


:: INSTITUT:

Allgemeine Musikschule (Grossbasel)

Fach / Instrument:

Gehörbildung
Musiktheorie/Komposition
Improvisation

Zur Person:

:: René Wohlhauser, Komponist

1954 geboren und in Brienz aufgewachsen. Langjährige Erfahrungen als Rock- und Jazzmusiker und als Komponist von Hörspielmusik.

1975-79 Konservatorium (Musikhochschule) Basel: Kontrapunkt, Harmonielehre, Analyse, Partiturspiel, Improvisation, Instrumentation und Komposition bei Thomas Kessler, Robert Suter, Jacques Wildberger und Jürg Wyttenbach. Dazu weitere Kurse in Elektronischer Musik, Filmmusik, Außereuropäischer Musik und Dirigieren, sowie in Philosophie (bei Hans Saner). Lehrdiplom als Musiktheorielehrer. Anschließend Kompositionskurse bei Kazimierz Serocki, Mauricio Kagel, Herbert Brün und Heinz Holliger; eingehende Kompositionsstudien bei Klaus Huber und bei Brian Ferneyhough.

1978 Kompositionspreis Valentino Bucchi, Rom, für "Souvenirs de l’Occitanie" f. Klarinette.

1981 Kompositionspreis des Verbandes Deutscher Musikschulen, Bonn, für "Stilstudien" für Klavier, 4 Gitarren und 2 Schlagzeuger.

1983 Kompositionspreis VJMZ, Zürich.

1984 Kompositionspreis von Stadt und Kanton Fribourg für "Fragmente für Orchester".

1987 Kompositionspreis des Domkapitels Salzburg für das "Orgelstück".

1988 Kranichsteiner Stipendienpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt für "Adagio assai" für Streichquartett (UA durch das Arditti-Quartett).

1990 Kompositionspreis der Ostschweizer Stiftung für Musik und Theater, St. Gallen: 1. Preis für das "Klarinettentrio Metamusik".

1991 Kulturförderpreis des Kantons Luzern.

1992 Anerkennungspreis der Schweizer Gesellschaft für musikpädagogische Forschung, Zürich, für den mehrfach publizierten Aufsatz "Von einfachen graphischen Notationen und Verbalpartituren zum Denken in Musik".

1996 Auswahlpreis "Selection" von Swiss Radio International für die Porträt-CD "in statu mutandi".

1998 Kulturförderpreis des Kantons Basel-Landschaft.
Komponiert Solo-, Kammer- und Orchestermusik, Orgelwerke, sowie Musiktheater.

Zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland, so u.a. im Schauspielhaus Berlin, Nôtre-Dame-de-Paris, Concertgebouw Amsterdam, Tokyo, Rom, Toronto, New Castle, Aserbaidschan, Skandinavien, Basel, Zürich, Frankfurt, Speyrer Dom, Klangforum Wien, Glinka-Saal St. Petersburg, Herkules-Saal der Residenz in München, sowie öfters an Festivals wie den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, den Tagen für Neue Musik Zürich, den interna-tionalen Festivals in Odessa, Sofia, Cardiff, Brisbane und dem Schweizerischen Tonkünstlerfest. Etliche Porträtkonzerte.
Gastdozent für Komposition an den Int. Ferienkursen Darmstadt (1988-94), am Festival in Odessa (1996-98) und am int. Komponisten-Atelier in Lugano (2000).
Umfangreiche Vortragstätigkeit vor allem über eigene Werke, auch in Rundfunksendungen.

Publikationen über kompositorische, ästhetische und philosophische Aspekte der Neuen Musik u.a. in: "MusikTexten" Köln, "Neue Zürcher Zeitung", "Darmstädter Beiträgen zur Neuen Musik", "New Music and Aesthetics in the 21st Century".

Kompositionsaufträge aus dem In- und Ausland. Werkproduktionen durch in- und ausländische Rundfunkanstalten, sowie Porträtsendungen und Gastvorträge beim Radio.

Portrait-CDs, Lexikon-Einträge und Artikel von verschiedenen Musikwissenschaftlern dokumentieren seine Arbeit.
Kulturpolitisches Engagement (Komponistenforum Basel, Schweizerisches Komponisten-Kollegium, weltweites Partiturenvertriebssystem "Adesso").

Unterrichtet seit 1979 Musiktheorie und Komposition an der Musikakademie Basel (und von 1979 bis 1991 an der Akademie Luzern). Lebt als freischaffender Komponist in Basel.

:: Ausschnitte aus Rezensionen

Zu den interessantesten jüngeren Schweizer Musikerfindern zählt der 1954 geborene René Wohlhauser, dessen Ästhetik sich gleichermaßen an der Tradition der Moderne (am stärksten wohl der Wiener Schule) wie an naturwissenschaftlichen Theoremen der Gegenwart herausbildet. (Sigfried Schibli in der "Basler Zeitung", 28. Februar 1996.)

Bei näherem Hinhören entpuppt sich seine Musik als komplexes Geflecht von Bewegungen, von Energien, von Kraftlinien. Der in Basel lebende Komponist René Wohlhauser, Schüler von Jacques Wildberger und Brian Ferneyhough, läßt sich immer wieder von philosophischen, künstlerischen und naturwissenschaftlichen Ideen inspirieren, von Hegels Zeitbegriff, Monets Wirklichkeitsauffassung oder Leonhard Eulers Unendlichkeitsbegriff. Wohlhauser strebt in die Tiefe. Davon ausgehend aber gelangt er zu einer genuin musikalischen Darstellung. Sein ästhetisches Ziel ist: nicht modisches Gewerbe, sondern Authentizität. Die vielschichtigen Prozesse in seiner Musik können so auch als Parabel auf die komplexen Vorgänge in dieser Welt aufgefaßt werden. (Thomas Meyer im "Tele" zum Komponistenporträt auf Radio DRS 2 am 27. September 1995.)

Eigene Aktivitäten:

:: Werkauswahl (als PDF-Datei)

Eine ausführliche Liste der Werkauswahl finden Sie unter folgendem Link:

http://www.self4net.de/AMS2/pdf/Werkauswahl_R_Wohlhauser.pdf

Links:

:: Weitere Informationen unter: 
http://www.renewohlhauser.com

:: Vertrieb der Werke von René Wohlhauser:

Adesso, CH-6958 Corticiasca, Tel./Fax 0041/91/944 13 26
http://www.musicedition.ch/composers/58d.htm (dt.)
http://www.musicedition.ch/composers/58e.htm (engl.)




Letztes Update:   18.01.2008 um 20:13 Uhr